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Geschichte des Dorfes Wennedach
[101103 30]
15,00EUR inkl. MWSt
14,02EUR ohne MWSt
Kurzbeschreibung

Geschichte des Dorfes Wennedach
von Dr. Moritz Johner Pfarrer in Reinstetten (1913 - 1924)
Herausgegeben von Hans Angele
erweitert mit ergänzenden Texten und zahlreichen Abbildungen

nur noch wenige Exemplare verfügbar
bei entsprechender Nachfrage überprüfen wir eine Neuauflage oder eine digitale Version

Dr. Moritz Johner war von 1913 bis 1924 Pfarrer in Reinstetten. Er veröffentlichte zahlreiche heimatgeschichtliche Beiträge. Seine nur in einem handschriftlichen Exemplar vorliegende Forschungsarbeit über das zu seiner Pfarrgemeinde gehörende Dorf Wennedach war nie veröffentlicht worden.

Hans Angele hat dieses Manuskript übertragen und mit weiteren Texten und Illustrationen ergänzt zu diesem Buch über die Geschichte des Dorfes Wennedach.


Inhalt

Der Pfarrer Dr. Moritz Johner

Einleitung

Vorworte

I. Wennedach – Name, Umgebung des Dorfes, landschaftlicher Charakter, Lage des Dorfes, Dorfanlage und Straßenzüge, Hausformen, Flur und Flurform, Bedeutung der Flurnamen, Vorgeschichtliches.

II. Grundherrschaft – Gerichts- und Leibherrschaft, Dienste, Gebote, Verbote, Einkünfte, Beziehungen zu anderen Herrschaften, Nach der Säkularisation.

III. Lehenswesen – Hintersaßen, Leibeigenschaft, Lehensverleihungen, Lagerbücher, Grundgefälle-Ablösungsvertrag 1849.

IV. Gemeinde – Dorfverfassung, Ämter, Bevölkerungsstatistik, Geschlechtsnamen, Hausnamen, Berufe.

V. Dorfereignisse – Neubauten, Feuersbrünste, Die Pest, Der Krieg, Auswanderungen, Teuerung, Unglücksfälle, Konversionen, Dorfgebräuche.

VI. Die Verpflichtungen gegenüber der Kirche – Der Zehnte.

VII. Die Kapelle – Geschichte, Ereignisse, Rekonziliation, Beschreibung, Wallfahrt, Hl. Messe zu Wennedach, Kapellenpflege, Renovierung 1920/21, Kirchenpatrone.

VIII. Schule – Schulhaus, Lehrer.

IX. Sommershausen – Name, Lage, Der Naturpark, Das Alte Schlößchen, Das Neue Schloß, Grundherrschaft, Seelenzahl, Kirchliches, Bildstock, Ereignisse.

X. Urkundenabschriften – Kaufbrief, Pfändung, Verleihung von Gütern.

XI. Schlußwort

A. Ergänzungen
200-Jahrfeier der Kapelle 1951.
Nach der Renovation von 1988
Zeitungsbericht von 1922 über die Kirchenrenovation
Schule – Fortführung der Lehrernamen bis 1966.

B. Quellen

C. Nachschlageregister

D. Herausgeber Hans Angele


Der Pfarrer Dr. Moritz Johner

Dr. phil. Moritz Johner ist geboren am 24. August 1868 in Neuhausen a. F.

Er wurde am 17. Juli 1894 im Dom zu Rottenburg zum Priester geweiht.

Seine erste Vikarstelle trat er am 22. August 1894 in Weingarten an.

Von Mai 1896 an war er dann Dompräbendeverweser bzw. Kaplanverweser in Rottenburg, Buchau, Friedrichshafen, Laimnau, Waldsee, Gmünd und zuletzt bis Januar 1905 in Munderkingen, wo er auch Stadtpfarrverweser war.

Ab März 1905 war er Stadtpfarrer in Reutlingen, dazu von 1905 bis 1913 Schulinspektor für den Bezirk Rottenburg und ab Mai 1905 auch Bischöflicher Kommissär.

Am 2. September 1913 wurde Dr. Johner zum Pfarrer von Reinstetten ernannt, und damit auch für Wennedach zuständig.

Hier wirkte er bis 1924. Seine letzte Pfarrei war Bavendorf.

Pfarrer Dr. Moritz Johner starb am 6. November 1931in Bavendorf, wo er auch begraben ist.

Dr. Johner veröffentlichte zahlreiche heimatgeschichtliche Beiträge im "Anzeiger vom Oberland" und im "Deutschen Volksblatt".

Einleitung

Wie kam es zur Herausgabe dieses Buches? Die Existenz eines Manuskripts von unserem damaligem Pfarrer Johner über die Geschichte Wennedachs aus den Jahren 1920-22 ist heute noch vielen, hauptsächlich aber den Wennedachern bekannt. Auch bei den Heimatforschern ist Dr. Moritz Johner ein Begriff.

Als ich zu Recherchen für meine "Häuserchronik Reinstetten 1470 – 1970 immer wieder im Kreisarchiv Biberach war, sprach mich einmal dessen Leiter Dr. Kurt Diemer an, ich solle doch die "Geschichte Wennedach" abschreiben, denn heute könne kaum jemand mehr die alte deutsche Handschrift lesen. Nach einem kurzen Zögern schlug ich ihm einen "Handel" vor, nämlich, wenn ich die Lehensdaten des Klosters Heggbach für Wennedach, die ja Bestandteil des Johner-Buches sind, für meine Häuserchronik verwenden dürfte, würde ich dafür das Manuskript abschreiben. So kam es dann auch. Später fragte ich dann einmal, wer denn nun das Buch herausgeben würde, und in seiner direkt-liebenswürdigen Art sagte Dr. Diemer zu mir: "Natürlich Sie". Er hat dann aber auch meine Arbeit an dem Buch unterstützend begleitet und vor allem mit Fotos aus dem Kreisarchiv eine Illustration der "Geschichte" ermöglicht. Herzlichen Dank dafür.

Als Pfarrer Johner 1924 von uns weg die Pfarrei Bavendorf übernahm, war ich gerade zwei Jahre alt und hatte ihn damals natürlich noch nicht wahrgenommen. Aber schon bald hörte ich in unserer Familie immer wieder seinen Namen. Man sprach vom "Dokter Johner" und ich wunderte mich, daß ein Doktor (ich meinte ein Arzt) auch ein Pfarrer sein konnte. Einen Ausspruch von ihm, den meine Mutter oft zitierte, "Wennedach ohnedies fleißig", habe ich heute noch im Ohr. Er sagt aus über das Verhältnis zu seinen dortigen Schäflein, die er ins Herz geschlossen hatte und die es ihm mit kirchlichem Eifer, aber auch durch Spendenfreudigkeit bei der Renovation 1920-22 dankten.

Durch die intensive Beschäftigung mit dem Buchmanuskript, es waren zahllose Rand­be­merk­ungen, Fußnoten und Nachträge in den Fluß der Geschichte einzufügen, ist mir die Person Pfarrer Johners vertraut geworden, so als hätte ich noch selbst mit ihm sprechen können. Darum denke ich, ist es in seinem Sinne, wenn ich Ihnen nun seine "Geschichte des Dorfes Wennedach" vorlege.

Hans Angele

Vorwort von Bürgermeister Andreas Denzel

Das Dorf Wennedach kann auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurückblicken. Im Mittelalter besaß der Ort einen eigenen Ortsadel und später gehörte Wennedach zum Kloster Heggbach. Das Dorf und seine Bewohner, schon 1189 urkundlich genannt, hatten die ganzen Jahrhunderte über ein äußerst karges Dasein zu bestehen. "Clima und Boden ist rauh; der Nahrungsstand kaum mittelmäßig", heißt es in der Biberacher Oberamtsbeschreibung aus dem Jahr 1837.

Heute zeigt sich das über dem Rohrbach- und Dürnachtal gelegene Wennedach mit seinen gut 200 Einwohnern als Schmuckstück. Durch seine barocke Kapelle mit ihrer zum Teil höchst wertvollen Ausstattung ist es für den Kunstfreund eine kleine Reise wert. Und ebenso für Eisenbahnfans, denn die Strecke bei Wennedach ist der landschaftlich schönste Teil der Öchsle-Museumsbahn (heute müßte es heißen: Schtuegert, Ulm und Biberach – Maselheim und Wennedach...).

Von Pfarrer Dr. Moritz Johner, der von 1913 bis 1924 als Pfarrer in Reinstetten wirkte, liegt aus dem Jahre 1920–22 die handgeschriebene "Geschichte des Dorfes Wennedachs" vor. Auf Anregung von Herrn Kreisarchivdirektor Dr. Kurt Diemer, dem dafür ein herzliches Wort des Dankes gebührt, hat Hans Angele aus Reinstetten im Jahr 1996 damit begonnen, diese Ortschronik zu erschließen und druckreif zu machen. Das Ergebnis liegt vor Ihnen. Nach seiner Häuserchronik von Reinstetten und seinem Buch über den "fliegenden Baron" aus Sommershausen tritt uns Herr Angele damit innerhalb weniger Jahre zum dritten Mal als Autor entgegen. Und wieder versteht er es hervorragend, dem heutigen Leser die Ereignisse vergangener Tage spannend und anschaulich zu vermitteln. Das Buch ist eine wahre Fundgrube für jeden heimatkundlich Interessierten. Es hält kleine und große Ereignisse und Begebenheiten für die Nachwelt fest und bewahrt sie vor dem Vergessen. Damit erfüllt das Buch eine wichtige Funktion, denn gerade in unserer Zeit der zunehmenden Globalisierung aller Lebensbereiche wird die Kenntnis der eigenen Geschichte immer wichtiger. Denn nur wer seine Wurzeln kennt, weiß, wo er steht und kann den Weg in die Zukunft bewußt und verantwortungsvoll gehen.

Ich gratuliere Herrn Hans Angele sehr herzlich zu seinem gelungenen Werk und danke ihm für diesen wichtigen Beitrag zu unserer Heimatgeschichte.

Andreas Denzel
Bürgermeister

Vorwort von Pfarrer Rupert Willburger

Vor 250 Jahren (1751) ließ Abt Benedict Denzel die Kapelle in Wennedach neu erbauen. Es ist ein glücklicher Umstand, dass in diesem Jubiläumsjahr Hans Angele seine Zusammenfassung der Aufzeichnungen von Pfarrer Johner über die Geschichte Wennedachs abschließen kann, um sie der Öffentlichkeit in Form dieses Buches zugänglich zu machen. Die mühevolle Recherche verdient Anerkennung und Wertschätzung.

Das Buch schenkt einen interessanten Einblick in Geschichte, Leben und Kultur des in liebevoll landschaftlicher Umgebung gelegenen Dörfleins.

Ich freue mich, daß insbesondere die kunsthistorisch interessante und wertvoll ausgestattete Kapelle ihre besondere Würdigung im Buch findet.

Pfarrer Johner ging gern nach Wennedach. Die kleine Gemeinde lag ihm am Herzen. Das Gleiche kann ich sicher auch von seinen Nachfolgern und auch von mir selbst bekunden. Die Mitchristen in Wennedach sind "fleißige Kirchgänger", feiern die Gottesdienste in Andacht und Freude mit, fühlen sich verbunden mit ihrer Kapelle und der Hauptgemeinde St. Urban Reinstetten und haben "etwas übrig", wenn die Not es erfordert. Letzteres betonte auch Pfarrer Johner vor 80 Jahren nach gelungener Renovation im Jahre 1922: "Die Kapelle ist zu einer Stätte erbaulicher Kunst und zu einem Schmuckkästchen geworden. Die Dorfgenossen hatten es nicht an der finanziellen Hilfe zum besten der Kapellenrenovierung fehlen lassen."

Das mit Sorgfalt und Liebe handgeschriebene Büchlein über die Geschichte Wennedachs von Pfarrer Johner werte ich als Ausdruck seiner Freude über den lebendigen christlichen Glauben der kleinen Teilgemeinde. Geb's Gott, dass auch in Zukunft die Kapelle zu den Hl. Aposteln Simon und Judas geistiger und geistlicher Mittelpunkt der Teilgemeine Wennedach bleibt!

Pfarrer Rupert Willburger

Johner, Moritz
Geschichte des Dorfes Wennedach
Herausgegeben von Angele, Hans. Bearbeitet von Angele, Hans
Vorwort von Denzel, Andreas / Willburger, Rupert.
Angele-Verlag
ISBN : 3-9807403-2-3
Kartoniert
150 Seiten,
zahlr

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